Die kleinste Spionagekamera

Kleinste Spionagekamera
Maximilian Köhler
Verfasst von Maximilian Köhler

Eine kleinere Kamera hat natürlich den Vorteil, dass man sie einfacher verstecken kann.

Spionagekamera sind vergleichbar mit Überwachungskameras. Aber während Überwachungskameras doch groß und sichtbar sind, sind Spionagekameras eher klein und eher nicht zu sehen. Das ist der Sinn von Spy Cams.

In den Anfängen der Agenten- und Spionenzeit war die Minox A Anfang der 1930er Jahren die absolute Techniksensation. Die kleine Kamera wurde von Walter Zapp entworfen, anfangs mit einem Filmformat 6,5 x 9,0 mm, später dann mit dem Format 8,0 x 11,0 mm. Zu diesem Zeitpunkt war diese Kamera von Minox die Agentenkamera schlechthin und ist mit einem Ziehverfahren zu aktivieren. Man zieht die Kamera an beiden Enden auseinander, fotografiert und das Bild wird durch das Zusammenziehen wieder deaktiviert und das Bild gespeichert. Die Minox gibt es immer noch und passt sich technisch an die Zeit an.

Doch die Kameras werden immer kleiner. Momentan sagt man, dass die Pinhole-Minikamera die kleinste Spy Cam der Welt ist. (Hier erfahren Sie mehr über Minikameras) Die Pinhole-Minikamera (englisch für Nadelloch) ist eine einfach Kamera ohne Objektiv, das mit einer kleinen Blende versehen ist. Die Lochkamera, die Pinhole, arbeitet nach dem Prinzip einer normalen Kamera, jedoch in der kleinsten Ausführung. Lochkameras mit CCDs werden für die Überwachung verwendet, weil diese so klein und schwer zu erkennen sind. Das CCD (charge coupled device = ladungsgekoppeltes Bauteil) wurde ursprünglich für die Datenspeicherung entwickelt. Aufgrund der lichtempfindlichen Bauelemente und der hiermit einfachen zweidimensionalen Bilderfassung wurde diese Technik für die Fotografie verwendet.

Dank dieser wirklich kleinen MINI Kameras sind sie besonders geeignet für den Modellbau. Aber sie sind so klein, dass sie in einen Kugelschreiber passen. Mit der Wifi / IP Technik sind sie perfekt um unbemerkt Fotos zu machen. Die kleinen unbemerkten Technikwunder sind gut zu platzieren, genau da wo sie keiner vermutet. Mit den wiederaufladbaren Akkus und einem integrierten Bewegungsmeldersensor, die wirklich nur auf Bewegungen reagiert und ansonsten aus ist, halten die Akkus sehr lange. Man muss hier keine Angst haben, dass die Kamera bei Bedarf dann ausgeht oder der Speicherplatz auf der Karte voll ist.
Diese hochauflösenden kleinen Spycams sind teilweise schon mit Full HD ausgestattet, was eine hervorragende Bildqualität wiedergibt. Also auch bei ungünstigem Winkel oder schlechtem Licht sind die aufgenommenen Bilder oder Videos gut zu erkennen.

Ein wirklich tolles Gerät und ein echtes Highlight in Sachen Spycam ist die Spionage Kamera in Form eines USB Stick. Anhand dieses Gerätes kann man sehen, wie klein mittlerweile diese Spionagekameras sind. Man stellt ihn einfach hin und nimmt auf. Durch die Bewegungserkennung spart er Platz auf der Speicherkarte. Auch in der Nacht ist eine gute Aufnahme garantiert, da dieses Modell einen Nachtsichtmodus hat. Mit einer 32 GB MicroSD-Karte kann er wirklich viel Videos oder Fotos aufnehmen. Das

Früher schon eine Sensation sind die Spycams in Handgröße gerne von Agenten und Spione benutzt worden. Die technische Weiterentwicklung hat die Kameras in Fingerspitzengröße fast unauffindbar gemacht. Nach Recherchen haben wir sogar eine Minikamera gefunden, die in einer stylischen Kette mit Kreuzanhänger verbaut wurde. Mit einer Auflösung von 1280×720 im Fotomodus und 680×480 im Videomodus ist hier eine Aufnahme von ungefähr zwei Stunden Dauer möglich.

Nichts ist unmöglich und wenn man das weiß, schaut man sich schon mal genauer um, ob nicht irgendwo eine Spionagekamera versteckt ist.

Über den Autor

Maximilian Köhler

Maximilian Köhler

Maximilian ist ein absoluter Technik Enthusiast und glaubt fest daran das moderne Wissenschaft unser Leben zum positiven verändern wird. Er programmiert für sein Leben gerne und freut sich immer, wenn er ein neues Gadget oder eine App ausprobieren kann.

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